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Freitag, 9. März 2012

Remember me..

9.3.2o11.

Das Datum, das in jedem Kalender dick, rot und leuchtend angestrichen ist. München, steht daneben. oder einfach nur ein riesiges Herz, irgendein unwichtiges Detail, das F zu dem Tag mal eingefallen ist und das sie unbedingt loswerden wollte.

Heut vor einem Jahr bin ich halbkrank in die Schule, übermüdet und tot und so aufgedreht wie lang nicht mehr.
Erste Stunde Musik, in den letzten zwei Mathe. Dann schnell zu mir nachhause, Zeug holen. "Viel Spaß euch zwei", hat Mama damals ehrlich gesagt, obwohl sie nicht wollte, dass ich fahre, und hat mir ein riesiges Fresspaket in die Hand gedrückt. Und ehrlich, ich weiß sogar, was für ein Käse vor einem Jahr in meinem Brot war.
Von Klagenfurt bis Salzburg haben wir diskutiert, wann wie endlich die CDs einschalten. Von Salzburg bis München wurde durch My Chemical Romance gehört. Three Cheers For Sweet Revenge, The Black Parade, dann Danger Days. Für Bullets war zu wenig Zeit, aber beschwert hat sich keiner.
Nach ein paar Umwegen und von House of Wolves und Mama begleitet haben wir irgendwann zum Hotel gefunden. Einchecken, mit dem Portier drüber reden, was heute in München ist und was er für Musik hört (Michael Jackson, nicht das komische Elektro-Gedudel in der Hotelhalle), danach ins Zimmer.
043929 war unser Zimmercode, von dem ich bis heute immer die ersten drei Ziffern vergessen hab. Umziehen, Schminken, Fertigmachen. Ich hab keine Ahnung, wie ich das damals überhaupt geschafft hab, meine Haare irgendwie zu richten...
Dann sind wir mit Fs Dad, der darauf bestanden hat, den Weg zu kennen, durch München geirrt, bis wir irgendwann und mit einigen Diskussionen ("Ich schwöre, da sollt eine Pizzeria sein!" (da war ein alter Garten und ein Häuserblock, sonst nichts xD) - "Ich will verdammt nochmal nix essen! Du, Gee?" - "Mh, denke nicht?" ^^) vorm Kesselhaus gestanden sind.
Ein paar Leute, vielleicht fünfzig, in der Schlange vor der Halle. "Wenn in der Straße irgendwo ein Restaurant ist, gehen wir was essen. Einlass ist eh erst in eineinhalb Stunden!" Der nächste Kompromiss, wir sind weiter und wieder von der Halle weggelatscht auf der Suche nach irgendeinem Lokal, das wir nicht gefunden haben.
"Ruf an, wenn's aus ist, und zwar sofort, okay?" - "Ja, Papa..." Und ab in die Schlange, die eindeutig länger geworden ist in den letzten Minuten. Ich weiß noch genau, wie ich damals dort gestanden bin, F neben mir und x fremde Leute vor und hinter uns. Irgendwie gehören wir nicht ganz hieher, hab ich mir gedacht. Zwei komische Mädchen in einem Haufen Leute, die allesamt irgendwie.. eher zur Band passten als wir. Schwarz gefärbte Haare, rot gefärbte Haare, selbstgemachte Killjoy-Masken, Bandshirts, Gespräche über vergangene Konzerte.
"Neunundfünfzig Minuten noch." Und... warten.
Die Tiroler (yay! Landsleute!) vor uns waren mehr oder weniger die einzige Unterhaltung, die da war. Und ich denke, ich werd nie vergessen, wie wir versucht haben, nicht zu lachen, als die etwas dickliche Frau vor uns angefangen hat, zu erzählen, dass sie am nächsten Tag erstmal ein riesiges Schnitzel von Mama kriegt...
Eine halbe Stunde nach dem offiziellen Einlass hat sich endlich was getan, und wir sind optimistisch und mit neuen Vokabeln ('Pussyauto', das Highlight^^) im Gepäck immer weiter in Richtung Eingang gewandert. Über Bierflaschen, Zigaretten, Zettel und keine Ahnung, was da am Boden lag. Und meine Güte, war mir da kalt o0
Kartencheck, ein Securitytyp durchwühlt jedes noch so kleine Fach von meiner Converse-Tasche. "Lass sie rein, die hat nix." Und weitergewunken. Aber scheiße, hab ich mir da noch gedacht. Wenn da was schiefgegangen wär, ich glaub ich hätt meine Tasche zu den Bierflaschen auf den Boden geworfen und wär so da rein, durchs Fenster zur Not.
Drin hat F mich erst einmal angegrinst wie auf Crack, als wir weiter den andren Leuten nachgewandert sind. Ein kurzer Blick zum Merch-Stand, mit dem Versprechen, später sicher mal vorbeizuschauen. Und dann zielsicher nach vorne, in die... sagen wir siebte Reihe, wenn es sowas wie Reihen gegeben hätte.
Und wieder warten, diesmal auf LostAlone, die Vorband. Ich hab damals genau drei Lieder von ihnen gekannt, war damit aber auch schon gut unterwegs - genau ein Mädchen schräg vor mir mit einem schwarzen Shirt und orangeroten Haarem hat ein bisschen mitgesungen/mitgewippt, und das wars so halbwegs.
Nach einer halben Stunde sind die drei wieder abgezogen, und... wieder warten, oh Wunder. Aber diesmal nicht auf eine Vorband, sondern den Hauptact. Auf My Chemical Romance, verdammt.
Mein Gott, waren wir aufgedreht. Die Leute sind immer näher zusammengerückt, jeder Roadie ist fast schon niedergekreischt worden von ein paar Fans. Vor allem der eine, der ein bisschen aussah wie Ray Toro... irgendwer hat immer gedacht, es ist er, und das Geschreie ging wieder los. Und bei einem ziemlich kleinen Roadie, der mit Kapuze am Kopf herumgerannt ist, war#s auch sehr cool. Zitiere Mädchen vor uns: "Ist das Frank?" *ziemlich viele Köpfe im Umkreis von 2 Metern heben sich und fixieren den Typen, der eindeutig nicht Frank Iero war* ^-^
Irgendwie haben wir die Zeit auch noch überlebt, während wir krampfhaft versucht haben, den Kobra-Kid-Helm auf Mikey Ways Bassverstärker zu fotografieren. (genauer gesagt: *F hebt das Handy* *fünf Roadies stellen sich ganz zufällig vor den Helm* F: *ffffuuuuu* *senkt das Handy* *Typen sind wieder weg* - und das Spiel ca. 3 Mal xD)
Und dann... Licht aus. Die Massen rücken noch näher zusammen. Gekreische, das immer und immer lauter wird.
Und vor uns ist die Bühnenbeleuchtung angegangen und das erste, was ich gesehen hab, war Ray Toro drei Meter vor mir, mit dem wahrscheinlich riesigsten Grinsen im Gesicht, das ich je gesehen hab. Der nächste Blick zu Gerard Way, der mit seinen damals noch feuerlöscherroten Haaren ein bisschen auf der Stelle gehüpft ist, während Look Alive, Sunshine begleitet von viel Geschreie durch die Halle gedröhnt ist.
Hinter ihm Mikey Way, an seinem üblichen Ausgangsplatz zwischen Frank und G. Und ganz links, am weitesten von uns entfernt Frank Iero, mit seinen damals frisch geschnittenen kurzen, schwarzen Haaren.
Und... BÄM. Ich glaub, der Anfang von Na Na Na war der Moment, wo bei mir irgendwie der Schalter herumgelegt war. Typisches Konzertfeeling, würde ich sagen - jedes menschliche Bedürfnis à la Hunger, Durst oder Müdigkeit - weg. Jegliches Peinlichkeitsgefühl - weg. Die Gewissheit, dass man eigentlich krank zuhause sein sollte - sowieso weg.
Einfach nur meine Lieblingsband, drei Meter vor uns. Meine beste Freundin, direkt neben mir. Leute, die gleich denken wie ich, um mich herum. Und Musik, Texte, die mir mehr bedeuten als viele andre Dinge im Leben.
Genaue Liederreihenfolgen kann ich beim besten Willen nicht rekonstruieren. Der Anfang war Look Alive, Sunshine - Na Na Na - Hang 'Em High - Give 'Em Hell Kid und die letzten zwei Lieder Common People (gecovert von Pulp) und Bulletproof Heart. dazwischen.. Brei. Brei bestehend aus Sing ("They gonna try and clean you up, Munich, what'cha gonna do about it? They gonna try and pretty up your face, what'cha gonna do about it?! You gonna sing about it! You gonna... SING about it!"), Planetary (GO!) (angefangen mit einem "DO YOU WANNA DAAAANCE?" von Gerard ♥), The Only Hope For Me Is You (wie wir alle abwechselnd mit G "Remember me" gebrüllt haben.. ich glaub, das vergiss ich nie.), Summertime (überall knutschende Pärchen. und damn, ja, das fand ich dann doch sehr, sehr süß^^ und das Lied ist seit dem das offizielle 'Ich-hug-ganz-spontan-meine-beste-Freundin'-Lied von mir und F, weil sie mich mittendrin einfach umarmt hat :3 böse Pärchenstimmung! *grins*), Destroya (oh mein Gott. mehr sag ich dazu nicht *-*), The Kids From Yesterday (ich weiß, warum's eins meiner Lieblingslieder ist. das ist Live einfach so ein.. eigenes Feeling, irgendwie, vor allem mit dem Text..), Vampire Money (der Anfang, oh mein Gott. alle haben perfekt geantwortet bis auf Mikey, der hatte kein Mikro :D), Welcome To The Black Parade (wenn ich zu dem Zeitpunkt sowas wie überschüssige Flüssigkeit in meinem Körper gehabt hätte, hätt ich am Anfang so geheult. und ich heul echt absolut nicht leicht. aber das.. keine Ahnung, das hat mir so den Rest gegeben. allein nach allem, was in den zwei Monaten davor passiert ist.), House Of Wolves, Cancer (ganz langsame Version nur von Gerard.. so wunder, wunderschön. *seufz*), Mama, Teenagers ("The next song is especially for you guys... it's what we used to be. This song is called Teenagers!" <3), Famous Last Words (drei Worte: OMG. so.. perfekt.), Helena (mit dem klassischen Whoa-Kanon-Nachgesinge am Anfang. *-*), I'm Not Okay und Thank You For The Venom.
Während der ersten Zugabe, also Common People, hab ich F dann irgendwie nach hinten gezerrt, raus aus den größten Menschenmassen, weil ich echt gedacht hab, ich kipp gleich um. Okay, kein Wunder, weil meine körperliche Verfassung war echt nicht gut, aber na ja.. Panik war trotzdem da.
Dann haben wir während im Hintergrund Bulletproof Heart lief, den Merch-Stand belagert. Für F sind's schleißlich die Raygun-Jacke und die Killjoy-Tücher geworden, für mich mein erstes und immer noch so heiß geliebtes graues MCR-Shirt... und ich verfluch mich heute noch, dass ich damals nicht mehr gekauft hab, aber was soll's.
Und dann war's vorbei. F und ich sind draußen vor der Halle gestanden, sie mit ihrem Handy, ich konzentriert, nicht umzukippen oder auf den Gehweg zu kotzen, so destroyed war ich. Destroyed, aber so verdammt glücklich. Eine letzte fertige Konzert-beste-Freunde-Umarmung, ein paar seltsame Blicke von andren Leuten, die mir ehrlich egal waren. Und dann sind wir mit Fs Dad kurz nach Mitternacht zu McDoof und haben zwei große Fantas gekauft, damit wir irgendwie bis zum Hotel überleben.

Und heute sitz ich da, ein Jahr später, und hör auf meinem iPod die Playlist mit den Liedern vom Konzert durch und schau schlechte Konzertvideos auf YouTube, die Konzertkarte und die Zeichnung, die F in der Früh in meinen Spind geklebt hat, neben mir.
F und ich sind heut genau so in die Schule wie vor einem Jahr. Die gleiche Flickenjeans, das gleiche schwarze Shirt, die gleiche graue Strickjacke wie beim Konzert. Sie mit meinem Military-Shirt, weiten Jeans und ihrer alten schwarzen Jacke. Ich hab sogar meine grauen, zerrissenen Converse wieder ausgegraben, das gleiche rote Armband wieder getragen, mit dem ich mir mitten im Konzert die Haare zugebunden hab. Bin in der Früh durchs Bad gehetzt, um mich genau gleich zu schminken wie vor einem Jahr - smaragdgrüner Eyeliner und schwarzer, wie immer ziemlich großzügiger Kajal.
Wenn mich wer fragen würd, was der schönste Tag meines Lebens bis jetzt war, würde ich ohne Zögern sagen, dass es der 9.3.2o11 ist. Ich meine, die Organisation war damals nicht perfekt. Mir ging's nicht perfekt, sowohl körperlich als auch seelisch. Aber das Konzert war so nahe an der Perfektion dran, dass der Rest einfach so egal ist.


 
Und damit verlass ich euch jetzt. Mit einem mehr oder weniger Konzertbericht, ein paar Erinnerungen und Erzählungen von dem Tag, an dem ich erst noch durchgedreht bin, weil ich nur im gleichen Land wie meine Lieblingsband war.
Danke an der Stelle natürlich an Franzy, weil sie einfach awesome ist und die beste Konzertbegleitung, die man sich wünschen kann. ♥ und an ihren Dad, der uns damals mit uns quer durchs Nirvana gefahren ist und sogar unsre Musik ausgehalten hat. und of course My Chemical Romance, the band who carries my heart. Weil ich keine Ahnung hab, wo ich heut ohne ihre Musik wäre, ob ich überhaupt hier wäre und.. ja. Weil ich ihnen einfach viel mehr verdanke, als ich in ein paar mickrigen Sätzen sagen könnte.


Love & stay beautiful,
Lina

Dienstag, 7. Februar 2012

Seize the day, or die regretting the time you lost..

"Ich hab dich vor ein paar Wochen mal in der Stadt gesehen. Mit einem andren Mädchen,
nördlich vom Einkaufszentrum. Ihr seid über die Straße gegangen, besser gesagt sie ist
rückwärts gehüpft und du hast nur gelacht, den Kopf geschüttelt und bist ihr hinterher."
Leises Lachen meinerseits. "Oh ja, sieht ihr ähnlich... Sie hat manchmal echt zu viel Energie."
"Scheint irgendwie das ziemliche Gegenteil von dir zu sein, hab ich mir gedacht. Ist sie 'ne
gute Freundin von dir?" - "Meine beste. Seit fünf Jahren."

Fünf Jahre, von denen wir zwei nicht miteinander geredet haben, füge ich still hinzu.
Aber warum sollte ich es erwähnen? Im Endeffekt zählt's ja doch nicht.


Irgendwie finde ich es interessant, wie Menschen sich verändern. Und wie ich manchmal in die Vergangenheit reisen und meinem damaligen Ich so richtig eine runterhauen könnte. Unter anderem wegen dieser zwei Jahre, oder der Tatsache, dass ich mich damals einfach für die falsche Person entschieden hab, und damit eine wundervolle gehen ließ.
Aber im Endeffekt macht man im Leben ja doch nichts umsonst. Und wenn etwas sein soll, dann kommt's so - auch wenn man zwei Jahre auf eine zweite Chance wartet, die man bewusst nicht einmal haben wollte.
Außerdem, soll ich ganz ehrlich sein? Wenn man mir eine Fernbedienung geben würde, mit der ich mein Leben zurückspulen und manche Sachen ändern könnte, würde ich sie wegwerfen. Weil ich hab nichts gegen die Person, die ich bin. Und wenn ich in meiner Vergangenheit pfuschen würde, würde ich heute nicht so dasitzen, wie ich es jetzt tue.
Ich würde nicht alte Freundschaftsringe auf einer Kette tragen, wenn ich die Freundschaften damals beide bewahrt hätte. Vielleicht hätte es mir einige beschissene Zeiten erleichtert, aber was hätte mir das geholfen? Ein paar viele schlechte Erinnerungen mehr oder weniger sind nicht die Welt. Und am Ende haben mir die Zeiten eh mehr Gutes getan, als ich gedacht hätte.


So seize the day or die regretting the time you lost.
Und ja, ich hatte gerade das Bedürfnis, den Post so niederzuschreiben, einfach weil ich die Botschaft mal loswerden wollte. Es gibt immer so viele Leute um mich, denen's gerade scheiße geht, und mir geht's im Moment mal gut. Also nehmt euch das Lied zu Herzen und denkt mal drüber nach.

Love,
Lina

Samstag, 31. Dezember 2011

2o11.

So, ich hoffe, das klappt alles. Ich tippe den Post.. *nachschau* am 28ten Dezember um 2o:53, kurz nachdem ich meinen 99ten Post abgeschickt hab. Ich kann im Moment ja nicht bloggen, weil ich von morgen (Donnerstag, 29ter) bis zum Montag, den 2ten Januar bei Mikey bin, um Silvester zu feiern, also.. muss das so mit verzögertem Post-Abschicken gehen.

Mir bedeutet Silvester eigentlich nicht so viel. Eine Zahl ändert sich, es gibt Sekt, den ich nicht gut vertrage, wir versuchen die Nacht durchzumachen und scheitern schlussendlich doch immer, machen Feuerwerk-Battles mit M's Nachbarn, zählen von 10 bis 1 hinunter. Und Punkt.

Aber das Jahr 2o11 hatte einige Highlights. Und ich dachte mir, ich mach mal eine kleine Liste davon, weil ich weiß jetzt schon, ich werd den Blogeintrag irgendwann mal lesen und mich dann an das ganze Zeug da wiedererinnern. Und darauf freu ich mich jetzt schon.


Linas 2o11-Highlights
Reisen: 
zu Ostern: London mit Mikey & meiner Familie ♥
Sommer: Grado mit meiner Fam & Rom mit Franzy ♥

Konzerte:
My Chemical Romance in München am 9.März. Ich denke, das ist generell eins der größten Jahres-
Highlights überhaupt, weil der Abend einfach perfekt war und es ein verdammt tolles Erlebnis war. Im
Nachhinein hätte ich sicher ein paar Sachen anders gemacht, aber na ja. Es war perfekt so, wie es war,
mit Franks und Fanta um Mitternacht bei McDonalds. ♥
Marrok im ((stereo)) am 2. Dezember. Genialer Chaos-Abend mit Franks und Mikey, inklusive neuen
Band-Entdeckungen. Und es hat mir gezeigt, dass Marrok einfach eine total tolle Band sind ♥

Band-Entdeckungen: (Alphabet lässt grüßen)
Avenged Sevenfold, weil wegen awesome. Nein, echt, ich liebe die Jungs einfach.
Black Veil Brides mit ihrem genialen Stil, ihren wunderschönen Texten und Ashley's Bass.
 Marrok, weil sie die eine der wenigen österreichischen Bands sind, die ich liebe.
Mindless Self Indulgence, weil sie einfach göttlich sind. I never wanted to dance!
Placebo, die ich schon zwei Jahre lang kannte & bis 2o11 nie näher kennenlernte.

Leute:
Also ganz oben auf der Liste steht Franzy, weil sie das ganze Jahr über immer bei mir war und meine
Lebensretterin ist. Und das ist keine leere Redensart. Danke für alles, meine Liebe, und ich lieb dich.
Auch ganz oben ist natürlich Mikey, weil es immerhin unser sechzehntes Jahr zusammen war und
wir wie immer so viel epische Scheiße gebaut haben. Danke auch dir, für jeden Lacher, den du
verursachst hast. Du bist einfach der beste Bruder, den man haben kann.
Dann natürlich meine Alltagschaoten: Jasi, Leo und Hanny. Auf ein Jahr mehr.
Meine Internetchaoten, die's schon so ewig mit mir aushalten: Laura, Uli, Kimi und Klaudi. 2o12
beweg ich meinen Hintern nach Germany, und treff euch alle, versprochen!
Alle andren Leute, die ich dieses Jahr kennenlernen durfte, ob Zombies, Katzen oder andre Freaks.
Und ihr. Ihr Blogleser, die ich erst seit ein paar Monaten kenne und doch so ins Herz geschlossen
hab, die Leute, die mir immer Kommentare hinterlassen, auch wenn ich nicht immer antworten kann,
weil mein Blogger mich keine Comments mehr schreiben lässt. Ihr seid so toll! ♥

Sonstige Aktionen:
Erwähnenswert wäre noch der 15. April, mein bester Geburtstag bisher. Und die Affäre Sauerkirsch :D
Dann die Tatsache, dass ich Bass spiele und M gekauft hab, was wohl wirklich DAS Highlight ist.
Das Zimmerausmalen, bei dem meine Kritzelwand (aka das nie fertige Riesenbild) entstanden ist.
Dass ich ein paar Schritte weiter in Sachen 'i don't give a fuck what you think' bin.

Und, schlussendlich, dass ich angefangen hab zu bloggen. Ich hab's mir lange überlegt, aber ich denke,
es war eine gute Entscheidung, und wenn ich mir meinen Blog so ansehe.. bin ich froh, dass ich es
getan hab. Ich würde sagen: auf ein neues, Leute. Mal sehen, was 2o12 uns so bringt!


Love & lasst die Korken knallen!
Lina ♥


und hier noch eine Botschaft an alle Feuerwerks-Gegner.
what. the. actual. fuck.
 

Freitag, 1. Juli 2011

Transatlanticism


The rhythm of my footsteps,
crossing flatlands to your door,
have been silenced forever more.
The distance is quite simply
much too far for me to row.
It seems farther than ever before...


Transatlanticism von Death Cab For Cutie ist immernoch eins der schönsten, traurigsten Lieder, die ich kenne. Und wunderbar zum Schreiben von traurigen OneShots oder Parts von bestimmten Stories...
Kennt ihr das, wenn ihr bestimmte Lieder hört, die so wunderschön sind, dass ihr dazuheulen könnten, weil ihr unweigerlich an irgendeine Situation denkt? Transatlanticism ist mein typisches Krankenhauslied, warum, weiß ich aber nicht.
Passt schon perfekt, dass iTunes genau jetzt bei der Zufallswiedergabe dieses Lied auswählt, wo ich grade erfahren hab, dass Klaudi im Krankenhaus liegt? Also, meine liebste Hexe, der Post gehört dir. weil ich dich lieb hab und du ganz schnell wieder gesund werden sollst. Keep running!

Keine Ahnung, warum ich grade so nachdenklich bin. vielleicht, weil im Moment so viel aufhört. das beste Schuljahr bis jetzt, zum Beispiel. meine Karriere im Mittelfeld der FlötistInnen bei meiner Lehrerin - es gehen so viele ältere Leute studieren oder sonst weg, dass es wahrscheinlich nie wieder dasselbe sein wird bei bestimmten Konzerten, und ich gehör langsam zu den alten Säcken mit meinen 8 Jahren Unterricht, vor allem jetzt, wo die Profis uns alle verlassen.
Die erste Hälfte vom Jahr 2011 ist auch schon vorbei.. mit ihm die schönsten Tage, die ich in der letzten Zeit gehabt hab. 9.3. und 15.4., we'll remember you...

Und ja, ich weiß, dass der Post nicht so das Wahre ist. nichts Kreatives, nichts Philosophisches, keine Fotos. aber hört euch das Lied an und denkt ein bisschen über euer vergangenes halbes Jahr nach.

Love & Memories,
Lina