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Sonntag, 18. März 2012

All I want to do is be more like me and be less like you.

Eigentlich hätte ich ja genug zu tun, genug andre Posts zu schreiben die mir so durch den Kopf gehen und auch genug Storyideen für eine FF, die ich nie schreiben werde.
Aber der Post wird wieder nichts von den oben aufgezählten Punkten abarbeiten. Und er muss trotzdem sein.

Heute früh hab ich noch im halbtoten Zustand, in dem man mir sagen könnte, dass hinter mir eine Pizza strippt und ich mich wirklich umdrehen würde, am Handy diesen Blogpost hier gelesen. Und allein, dass ich den ganzen Tag immer wieder mal drüber nachgedacht hab, zeigt ja schon, was jetzt kommt, hm?
Die wichtigste Frage in dem Post ist ja, was mein Vergangenheits-Ich heute von mir halten würde. Ob es enttäuscht wäre, geschockt oder traurig. Oder vielleicht sogar zufrieden.
Seid ihr heute so wie ihr früher mal werden wolltet, wenn ihr so alt seid wie ihr es jetzt seid?
Tut ihr heute Dinge die ihr früher unbedingt tun wolltet?
Tut ihr heute Dinge die ihr früher niemals tun wolltet?

Noch mehr Fragen. Die drei Fragen finde ich aber ehrlich gesagt leichter zu beantworten als die Grundfrage.
Irgendwann bin ich draufgekommen, dass meine Vergangenheits-Ichs alle so unterschiedlich sind, dass ich abhängig von dem Ich, das ich wähle, einen komplett anderen Post schreiben würde.
Also dachte ich mir, ich nehme zwei Ichs her. Das eine, vor fünf Jahren, das bald 11 wird. Und das andere vor zwei einhalb Jahren, das 13 ist.

Das 11-Jährige Ich - nennen wir es Mel - war eigentlich cool. Nach damaligen Maßstäben. Es hatte Freunde, war in seiner Klasse eigentlich nicht unbeliebt, hatte zwei beste Freundinnen und eine kleine 'Clique' in der Nachbarschaft, die ihr jeden Scheiß nachmachte.
Mel hörte typische Radiomusik, hing vor ihrem damals sehr neuen Nintendo DS ab und spielte harloses Zeug à la Animal Crossing, machte liebevollen Schwachsinn mit ihren zwei Meerschweinchen und war ein typisches Kind. Naiv und glücklich, und gerade wieder dabei, ein kleinesgroßes Problem, was ihre Essgewohnheiten betrifft, zu besiegen.
Ich denke, mein 11-Jähriges Ich würde mich unheimlich finden. Vielleicht cool, aber unheimlich. So, wie man damals die typischen Jugendlichen eben fand - man hatte Respekt vor ihnen und bewunderte sie irgendwie dafür, dass sie so frei sind und anscheinend tun können, was sie wollen.
Aber wenn man Mel sagen würde, dass sie in 5 Jahren genau so sein würde, würde sie einen nur geschockt ansehen und den Kopf schütteln. Nein, so würde sie nicht werden. Sie hätte ihre ganzen coolen Freunde von damals noch an ihrer Seite, und sie hätte einen hübschen Freund, der natürlich nur sie liebt. Sie wäre klassisch hübsch, frei und glücklich. Nein, irgendwie wäre sie ganz anders als ich.

Machen wir einen kleinen Ausflug in die Welt des 13-Jährigen Ichs und nennen wir es Melly. Sie war ungefähr so, wie Mel nie werden wollte - im Endeffekt war sie ziemlich so, wie niemand werden wollte.
Mel hatte es irgendwie - wie, weiß sie bis heute nicht - geschafft, ihre ganze Klasse mehr oder weniger gegen sich aufzubringen. Ihre eine beste Freundin hat sich von ihr abgewandt, weil sie nicht selbst 'das Opfer' werden wollte, die andere sympathisierte auch mit den Tussen, die Melly das Leben schwer machten, und tat ihre Probleme mit einem 'Is ja net so schlimm' ab.
Melly hörte die Musik, die die anderen auch hörten, trug die gleichen Klamotten, schminkte sich ein wenig. Wie alle anderen auch. Aber irgendwas hatte sie anscheinend an sich, das alle Leute dazu brachte, sie entweder zu meiden oder zu verarschen.
Melly war nicht glücklich. Melly hatte ihre Probleme, und sie hatte Angst. Aber sie schrieb viel, ganz nach dem Motto 'Künstler wird man aus Verzweiflung'.
Mel wäre schockiert gewesen, wenn sie Melly gesehen hätte. Aber Melly hätte wahrscheinlich vor Freude geheult, wenn sie mich heute damals gekannt und gewusst hätte, dass das aus ihr wird.
Ich meine, ich bin heute nicht viel perfekter oder besser als damals. Aber ich höre gute Musik - das hätte Mel niemals gesagt, Melly teilweise schon. Ich ziehe die Dinge durch, die ich wirklich will. Ich hab ein paar beste Freunde, auf die ich mich echt verlassen kann. Meiner Klasse bin ich weitestgehend egal, mit manchen kann man sogar halbwegs reden. Ich bin manchmal sogar halbwegs zufrieden mit mir.
Melly hätte damals alles gegeben, so zu sein wie ich jetzt, denke ich. Und das soll jetzt nicht eingebildet klingen. Aber ich erinnere mich zu gut daran, wie es war, Melly zu sein, und es stimmt.

Aber drehen wir das Ganze mal um.
Wäre ich heute wieder Mel, würde ich mich an die richtigen Leute halten, die Leute, mit denen ich damals nicht konnte und die im Endeffekt jetzt an meiner Seite sind. Ich würde schneller manche Bands entdecken, schneller bemerken, dass ich nie so ganz normal war und mir Normalität auch nicht steht.
Wäre ich wieder Melly, mit allen Gefühlen von damals und allen Situationen, aber dem Wissen von heute, würde was Schlimmes passieren. Ich weiß nicht, was, aber ich sage ganz ehrlich, dass ich heute keine Ahnung hab, wie Melly das damals geschafft hat. Wie Melly das durchgestanden hat, ohne irgendeinen gröberen Schwachsinn zu machen. Wenn ich heute in der gleichen Situation wär, könnt ich das glaub ich nie mehr so schaffen.

Natürlich hab ich Dinge gemacht, die ich nie machen wollte, und auf die ich nicht stolz bin. Ich hab meine Einstellung zu manchen Dingen auch gehörig geändert - manche Entscheidungen oder Wünsche von heute würden weder Mel noch Melly verstehen.
Ich kann nicht ganz sagen, ob ich Dinge getan hab, die ich immer machen wollte. Okay, ich war in ein paar Städten, in die ich immer wollte. Ich hab angefangen Bass zu spielen. Keine Ahnung, ob das zählt.

Aber im Endeffekt, und um das Alles hier mal zu beenden - eigentlich kommt alles so, wie's kommen soll.

Und in drei Jahren sitze ich vielleicht da, lese den Post und lach über mich selbst. Was grundlegend ja auch der Grund ist, warum ich den Blog hier habe.

So yeah, denkt mal drüber nach und schreibt vielleicht Clyde Barrow oder auch mir, was ihr dazu denkt.
Danke für den tollen Post, btw, Clyde! :)


Stay dangerous & much love,
Lina

Dienstag, 7. Februar 2012

Seize the day, or die regretting the time you lost..

"Ich hab dich vor ein paar Wochen mal in der Stadt gesehen. Mit einem andren Mädchen,
nördlich vom Einkaufszentrum. Ihr seid über die Straße gegangen, besser gesagt sie ist
rückwärts gehüpft und du hast nur gelacht, den Kopf geschüttelt und bist ihr hinterher."
Leises Lachen meinerseits. "Oh ja, sieht ihr ähnlich... Sie hat manchmal echt zu viel Energie."
"Scheint irgendwie das ziemliche Gegenteil von dir zu sein, hab ich mir gedacht. Ist sie 'ne
gute Freundin von dir?" - "Meine beste. Seit fünf Jahren."

Fünf Jahre, von denen wir zwei nicht miteinander geredet haben, füge ich still hinzu.
Aber warum sollte ich es erwähnen? Im Endeffekt zählt's ja doch nicht.


Irgendwie finde ich es interessant, wie Menschen sich verändern. Und wie ich manchmal in die Vergangenheit reisen und meinem damaligen Ich so richtig eine runterhauen könnte. Unter anderem wegen dieser zwei Jahre, oder der Tatsache, dass ich mich damals einfach für die falsche Person entschieden hab, und damit eine wundervolle gehen ließ.
Aber im Endeffekt macht man im Leben ja doch nichts umsonst. Und wenn etwas sein soll, dann kommt's so - auch wenn man zwei Jahre auf eine zweite Chance wartet, die man bewusst nicht einmal haben wollte.
Außerdem, soll ich ganz ehrlich sein? Wenn man mir eine Fernbedienung geben würde, mit der ich mein Leben zurückspulen und manche Sachen ändern könnte, würde ich sie wegwerfen. Weil ich hab nichts gegen die Person, die ich bin. Und wenn ich in meiner Vergangenheit pfuschen würde, würde ich heute nicht so dasitzen, wie ich es jetzt tue.
Ich würde nicht alte Freundschaftsringe auf einer Kette tragen, wenn ich die Freundschaften damals beide bewahrt hätte. Vielleicht hätte es mir einige beschissene Zeiten erleichtert, aber was hätte mir das geholfen? Ein paar viele schlechte Erinnerungen mehr oder weniger sind nicht die Welt. Und am Ende haben mir die Zeiten eh mehr Gutes getan, als ich gedacht hätte.


So seize the day or die regretting the time you lost.
Und ja, ich hatte gerade das Bedürfnis, den Post so niederzuschreiben, einfach weil ich die Botschaft mal loswerden wollte. Es gibt immer so viele Leute um mich, denen's gerade scheiße geht, und mir geht's im Moment mal gut. Also nehmt euch das Lied zu Herzen und denkt mal drüber nach.

Love,
Lina

Mittwoch, 1. Februar 2012

Everywhere I go I drag this coffin just in case.


I lost my goddamn mind, it happens all the time
I can't believe I'm acually meant to be here

Kleine, etwas weirde Photoscape-Spielerei zwischendurch - kommt davon, wenn man nicht wirklich was zu tun hat und darauf wartet, dass man sich endlich für die Sport-Module für's nächste Jahr anmelden kann. Das Ganze ist einfach nur dasselbe Bild einmal in normal, schwarzweiß + transparent und nochmal in sepia + transparent übereinandergelegt, die Ebenen verschoben und damit den verschwommenen Psycho-Effekt gemacht. Simpel & nicht gerade speziell, aber na ja. Ich bin froh, dass ich wenigstens sowas ein bisschen kann ^^
Neues gibt's sonst eigentlich nicht. Mit links schreiben macht kaum Fortschritte, dafür schreib ich generell recht viel in letzter Zeit. Ich denke, ich werd F's und mein neue Baby sowieso demnächst mal vorstellen, denn die Story ist mir in den letzten Wochen echt ans Herz gewachsen und ich freu mich, sie mal an die Öffentlichkeit zu bringen, auch wenn sie mal was komplett andres ist als sonst.
Und ach ja, zu den Lyrics da oben unter dem Bild wollte ich auch noch was sagen. Also außer dem, dass sie mir sehr aus der Seele sprechen und das Lied toll ist. Kennt ihr dieses Gefühl, dass ihr manchmal einfach nur wollt, dass manche Personen euch durchschauen? Dass sie merken, dass ihr lügt, wenn ihr sagt, es ist alles okay? Dass sie nachfragen, was los ist, auch wenn ihr es eigentlich nicht sagen wollt? Und in Wirlichkeit werdet ihr immer dann durchschaut und hinterfragt, wenn ihr es gerade nicht brauchen könnt. Wenn ihr gerade wirklich... kein Gespräch über solche Dinge führen wollt. Kommt euch bekannt vor?
Mir auch.



...and I'm so high on misery, can't you see?

Love & bäm,
Lina

Freitag, 18. November 2011

̶M̶̶o̶̶n̶̶e̶̶y̶ Music Makes The World Go Round!

Ich hab grad endlich einen tollen Bassverstärker mit Zubehör bestellt. Und Weihnachtsgeschenke. Und was Kleines für mich, das aber Papa bezahlt hat.

Und siehe da: ich habe noch 400 Cent. ganz genau. in Centmünzen. und keinen einzelnen zu viel.
Irgendwie finde ich es ironisch, dass von meinen zwei wichtigsten Bestellungen genau.. vier Euro übrigbleiben. von fast 300€ Erspartem. 500€, wenn man das Geld für den Bass dazuzählt.
Und auch wenn ich nicht ganz pleite bin - das Gefühl, kein Geld zu haben, ist da, und es nervt. Mein Taschengeld vom November ist aufgebraucht, das von Dezember brauch ich für Weihnachten und das Marrok-Konzert.

Und ich weiß, dass das jetzt aussieht, als könnte ich arme Sau ohne Geld nicht leben. Aber so ists irgendwie überhaupt nicht. Ich hab eigentlich keine größeren Anschaffungen mehr in der nächster Zeit vor. Für Weihnachtsgeschenke brauch ich kaum mehr was, Basszubehör hab ich alles Wichtige und zum Lesen & Hören ist auch immer was da. Gewand hab ich sowieso genug, und wenn mal ne Hose reißt, flick ich was Buntes drunter.
Ich bin glücklich mit dem, was ich hab. Klar hab ich Wünsche, aber die werd ich immer haben. Damit kann ich leben. Besser gesagt, ich könnte nicht ohne leben. Denn ich wär nicht ich, wenn ich keine Träume, Wünsche und Fantasien hätt.
Ein Teil von meinem Leben spielt sich nunmal in meinem Kopf ab, aber das beweißt nur, dass da mehr drin ist als Vakuum oder der einzelne Traum einer vollbusigen Blondine.


Aber eigentlich wollte ich euch ja nur ein Lied zeigen. Und mich über die Zahl 4 amüsieren. Uhm ja.
Der folgende Song verfolgt mich seit Tagen irgendwie. Jedes Mal, wenn ich den iPod auf Zufallswiedergabe schalte, wählt er aus 665 Liedern dieses eine aus. Nicht als erstes Lied, aber nach ein paar Songs kommt es immer mal vor. Ich hab dauernd den Text im Kopf, die Bassgriffe, das Gitarrensolo. Irgendwann heute während der Mathe-Wiederholungsschularbeit hab ich mich ertappt, wie ich leise den Refrain gesummt hab.
Und ich liebe das einfach.



Those times in life we learn to try, with one intention
Of learning how and when we'll die, but we can't listen
I wish to god I'd known that I, I didn't stand a chance
Of looking back and knowing why, or pain of circumstance

You're not alone
We'll brave this storm
So here's my song I wrote in time, when it was needed
Through pain of heart or loss of mind, your burdens lifted
You arent alone just know that I, cant save our hearts tonight

You're not alone
We'll brave this storm
And face today
You're not alone



Love,
Lina 

Donnerstag, 3. November 2011

Shotgun Sinners & Wild-eyed Jokers

Der Post wird nur kurz, aber irgendwie liebe ich seinen Titel so sehr. und das Lied, von dem die Lyrics stammen. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, was ich ohne das Lied grade tun würd. Meine gute Laune hab ich jedenfalls nicht von ungefähr...

Eigentlich wollt ich nur kurz mein schnell hingekrakeltes (*hust* ich hab ne stunde gebraucht, aber ich musste erstmal ne Pistole + Hand zum abzeichnen finden, damit's nicht ganz so krüppelig wird! ^-^) Zeichenprojekt loswerden. Es sollte mal n Holzschnitt werden, also noch weniger Details & so weiter.. aber dazu brauch ich erstmal das OK von meinem Zeichenprof morgen in der Schule. Und ja, sowas machen wir in Kunst.

Das Thema war btw Gewalt/Hass/Angst, und na ja. Bei mir wurde Umweltzerstörung draus, aber irgendwie finde ich, es gehört noch zum Thema.




Am liebsten würd ich ja If we don't end war, war will end us in den Hintergrund schreiben, aber ich bezweifle stark, dass ich das darf. /:
Und ja, mir ist bewusst dass Miss kein Gesicht, einen großen Kopf und einen Krüppelarm hat. War auch nur n schnelles Gefussel zwischen Matheformeln.



Was auf die Ohren gibt's jetzt auch noch. Seit dem Konzert in München liebe ich das Lied so abgöttisch, obwohl ich's am Anfang nicht so gern hatte.. Ja, sowas dauert bei mir immer öfter mal ein bisschen. Aber hört rein, es ist toll <3



Makabre Texte for the win. ♥ und My Chem sowieso, hm.


Love & ich hab morgen Mathe-Arbeit, Hilfe...
Lina

Mittwoch, 21. September 2011

Would you destroy something perfect?

Ja. Wie man merkt, hab ich grad nicht so wirklich viel Ahnung, wie ich den Post anfangen soll.

Ich mach mir in letzter Zeit ein bisschen Gedanken um meinen Blog. Allein die Tatsache, dass ich grade versucht war, das 'mein' kursiv zu schreiben, sagt schon einiges, hm?
Nein, ich werde nicht mit dem bloggen aufhören, ganz bestimmt nicht. so leicht wird man mich nicht los ^-^ Iich hab nur das Gefühl, dass irgendwas mit dem Blog hier und mir nicht mehr so stimmt. Lässt sich am besten mit einem kleinen Blick in mein Hirn beschreiben: kurz gesagt, wenn ich hier einen Post verfasse rennt irgendwas in meinem Hinterkopf schreiend im Kreis herum und ruft "Ich kann mich nicht künstlerisch entfalten in diesem Drecksloch!" Stellt es euch in Comic und als Franzose + Akzent vor. Ist amüsant.

Ich hab einfach das Gefühl, dass wenn ich blogge immer nur eine Seite von mir durchkommt. Die Lina, die man eher als fad bezeichnen würde, als unscheinbar. Nicht der Bücherwurm, nicht diejenige, die immer schon Bass spielen wollte, nicht die, die am liebsten im Regen irgendwo rumrennt, die Zombies liebt, einen verwirrenden Musikgeschmack hat, die sich einfach hinsetzt udn zeichnet, obwohl sie es nicht kann, die spontan ist und doch zu viel nachdenkt, die sich schnell aufregt und gleich schnell von was begeistert ist, die beim Autofahren über Gott und die Welt nachdenkt und unter der Dusche die besten Ideen hat. Irgendein Teil von mir ist mit meinen letzten Blogposts nicht zufrieden, und ich ahb das Gefühl irgendwie echt satt.

Ich muss einfach was an meiner Blogmotivation ändern, denke ich. Ihr werdet denke ich schon merken, was daraus werden wird, aber ich muss einfach was zusammenhauen, um es besser zu machen.

Would you destroy something perfect to make it beautiful?
- Yes, I will.

Love & Rockets,
Lina

Freitag, 19. August 2011

We could lose ourselves and paint these walls in pitchfork red.

Weil's gerade so passt.

Eigentlich hätte ich so viel zu bloggen - Maisfeldbilder & Stuff von den Tagen, in denen ich bei Mikey war, MCR-News, Ideen, Songs, einen Live-Your-Dreams-Post, noch mehr Ideen, Gedanken, Zeugs. Eigentlich passiert verdammt viel, das ich gern festhalten würde, aber ich find nicht die Zeit und Muse, mich echt hinzusetzen und was zu bloggen, schon die ganze Ferien lang. Außerdem, ganz ehrlich, irgendwie liest das hier sowieso kein Schwein, oder?
Und es kommt mir vor, als würden meine Posts immer langweiliger.

Es könnte auch sein, dass ich einfach komisch drauf bin, weil ich meinen Schreibtisch vermisse, der unter Plastik eingehüllt in meinem halb ausgemalenen Zimmer rumsteht und weiße Farbe an den Beinen hat. Ich kann auf meinem Bett einfach nicht schreiben, und hier am Küchentisch mit dem Fernseher in Hörweite, den ich mit MCR zu übertönen probiere, ist's noch schlimmer..
Kreativität braucht Musik & Ruhe vom Rest. Und keinen Wirtschaftskrimi im Wohnzimmer, keine Mücken in meinem Zimmer und so komisch es von Miss Chaos auch klingt: kein Chaos bei Dad drüben! u__u'

Also, ich würde mich freuen, wenn mir vllt irgendwer hier singalisiert, dass er das hier liest und sich für irgendwelche Ideen, Fotos & so interessiert, dann tipp ich n bisschen wichtiges Zeug nach. Sonst.. blogge ich vielleicht die ganzen Ferien nur zwei Urlaubspost, zwei Events-Post, einen Stuff-Post und uhm.. das hier, was auch immer es ist.

xx
Lina

Sonntag, 10. Juli 2011

Cause you only hear the music when your heart begins to break.

Und genau das passierte gestern tausenden Fans während dem unglaublichen My Chemical Romance Livestream vom iTunes Festival. Ich selbst bin öfter mal mit Tränen in den Augen dagesessen, obwohl ich bei sowas eigentlich ein unemotionaler Klotz hoch 3 bin. Wenn's um andere Bands geht.
Und bitte, auch wenn ihr MCR nicht hört oder nicht richtig kennt, hört euch das Lied einfach an. Es ist wunderschön, und es steckt echt verdammt viel dahinter. Allein der Text ist schon so unglaublich wahr.

It's about all the kids who got a tattoo on their neck like Frank and can't get a job. This song is about us, and this song is about you. It's called 'The Kids from Yesterday'. - Gerard Way


Cause we are the kids from yesterday.

Love,
Lina

Freitag, 1. Juli 2011

Transatlanticism


The rhythm of my footsteps,
crossing flatlands to your door,
have been silenced forever more.
The distance is quite simply
much too far for me to row.
It seems farther than ever before...


Transatlanticism von Death Cab For Cutie ist immernoch eins der schönsten, traurigsten Lieder, die ich kenne. Und wunderbar zum Schreiben von traurigen OneShots oder Parts von bestimmten Stories...
Kennt ihr das, wenn ihr bestimmte Lieder hört, die so wunderschön sind, dass ihr dazuheulen könnten, weil ihr unweigerlich an irgendeine Situation denkt? Transatlanticism ist mein typisches Krankenhauslied, warum, weiß ich aber nicht.
Passt schon perfekt, dass iTunes genau jetzt bei der Zufallswiedergabe dieses Lied auswählt, wo ich grade erfahren hab, dass Klaudi im Krankenhaus liegt? Also, meine liebste Hexe, der Post gehört dir. weil ich dich lieb hab und du ganz schnell wieder gesund werden sollst. Keep running!

Keine Ahnung, warum ich grade so nachdenklich bin. vielleicht, weil im Moment so viel aufhört. das beste Schuljahr bis jetzt, zum Beispiel. meine Karriere im Mittelfeld der FlötistInnen bei meiner Lehrerin - es gehen so viele ältere Leute studieren oder sonst weg, dass es wahrscheinlich nie wieder dasselbe sein wird bei bestimmten Konzerten, und ich gehör langsam zu den alten Säcken mit meinen 8 Jahren Unterricht, vor allem jetzt, wo die Profis uns alle verlassen.
Die erste Hälfte vom Jahr 2011 ist auch schon vorbei.. mit ihm die schönsten Tage, die ich in der letzten Zeit gehabt hab. 9.3. und 15.4., we'll remember you...

Und ja, ich weiß, dass der Post nicht so das Wahre ist. nichts Kreatives, nichts Philosophisches, keine Fotos. aber hört euch das Lied an und denkt ein bisschen über euer vergangenes halbes Jahr nach.

Love & Memories,
Lina

Sonntag, 5. Juni 2011

What would you do...?

Soho, das Wochenende ist so gut wie vorbei, dieses typische "Sonntag-Abend-und-noch-viel-zu-viel-zu-tun"-Gefühl hat sich auch eingestellt und ja.. ich muss mal wieder was loswerden, was mir am Herzen liegt.

Kennt wer von euch den Film 'Nur mit dir'? war ne Teenie-Lovestory, die ich am Freitag (denke ich?) mal aus purer Langeweile mit Hanny geschaut hab. okay, der Film war ganz nett, das Ende scheiß traurig, aber was will man machen..
Jedenfalls hatte eine der zwei Hauptpersonen im Film Krebs. Ohne Heilungschance, mit dem Rat vom Arzt, ihr Leben einfach noch zu leben und damit klarzukommen, dass sie sterben würde. Und sie hat eine Liste gemacht, auf der alles stand, was sie noch machen wollte. Ein Wunder erleben, sich tätowieren, und so weiter.

Was mich seit dem Film beschäftigt ist die Tatsache, dass ich keine Ahnung hab, was bei mir auf dieser Liste stehen würd. Ein paar Punkte hab ich, aber.. es gibt viele Leute, die so eine Liste haben. Nicht mal niedergeschrieben irgendwo, sondern einfach im Kopf. und die danach leben und so glücklich sind, wenn sie einen Punkt der (imaginären) Liste abhaken. Wenn sie wissen, dass sie etwas getan haben, sich etwas getraut haben, was sie schon seit Jahren wollen.
Irgendwie finde ich die Idee toll, wirklich. ich meine, wenn ich so genau wüsste, was ich im Leben will, dann wär's vielleicht weniger chaotisch, hm? Und wenn ich plötzlich wegen irgendwas nicht mehr viel Zeit zum Leben hab, dann will ich wenigstens sagen können, dass ich bestimmte Dinge getan hab, sie ich immer schon machen wollte.

Wie gesagt, ich finde, jeder sollte mal drüber nachdenken, was er/sie wirklich will. was einen glücklich macht. und jetzt nicht so Sachen wie 'auf ein XY-Konzert' oder 'das neue Magnum essen', sondern.. andere Dinge. Dinge, von denen man weiß, dass man sie im Leben mindestens einmal getan haben will. und die einen ewig verfolgen, wenn man sie nicht tut.


* mir am 18ten Geburtstag irgendwas tätowieren, was mich ewig an meine Kindheit & ans 'jung bleiben' erinnert
* einmal in der Früh um 5 zum Strand gehen und Muscheln suchen
* aufs Dach von einem Hochhaus gehen, runterschauen und lächeln, weil ich weiß, dass ich nie da runter springen würde (ich bin jetzt nicht suizidgefährdet oder so, keine Ahnung. aber ich will mal da oben stehen & das denken, fragt nicht^^)
* jemandem das Leben retten
* einem Menschen, ohne dem ich nicht leben könnte, sagen, dass das so ist, und es ernst meinen
* eine Wand bemalen
* Bass spielen lernen
* eine weiße Leinwand nehmen, gedankenlos drauf los malen & das Bild aufhängen

mehr hab ich im Moment nicht, oder mir fällt nichts ein. who knows.
was ich dazu abschließend noch zu sagen habe (oder was ich in bestimmten dort oben aufgezählten Situationen gern sagen würde):


I've been waiting a long time
For this moment to come



also, Leute, denkt drüber nach.
cheers :)